Thomas Kühl

ThomasIm August 2002 erlitt ich mit meiner Frau einen folgenschweren Motorradunfall in dessen Folge ich mir den rechten Unterschenkel fast abriss, das Becken zertrümmerte und den Oberschenkelhalskopf zertrümmerte. Muskeln, Bänder und Nerven waren im Bein zerstört, erschwerend ergab sich durch die Verschmutzung eine Knochenmarkentzündung.
Monate war ich ans Bett und an einen Rollstuhl gefesselt. Erst nach 6 Monaten stand fest, dass ich meinen Unterschenkel behalten kann. Nachdem ich über ein Jahr und 12 Operationen später laufen neu erlernen musste, und als der Zeitpunkt kam an dem ich als medizinisch geheilt entlassen wurde, kam für mich das Erwachen:
„für den Rest meines Lebens an einen Gehstock gefesselt mit Mitte 30.“
Froh über die Tatsache wieder „gesund“ zu sein mit Gehbehinderung stellten sich bald die Ansprüche wieder Sport zutreiben ein. In den Jahren vor dem Unfall war ich immer aktiv sportlich unterwegs, in der Jugend angefangen mit Leistungssport bis zu dem Unfall.
An Sport war gar nicht zu denken ich konnte ja nicht mal Treppen steigen ohne Hilfe und Gehstock.
So eine Gehbehinderung ist eine echte Einschränkung der Lebensqualität, aber zahllose Versuche in Fitness Studios brachten alle das gleiche Ergebnis, ein dickes Bein, Schmerzen und keine Belastbarkeit.
Im „INJOY“ angekommen hörte man sich mein Problem an (Sport treiben wollte ich immer noch), also überzeugte man mich EMS-Training auszuprobieren, zu verlieren hatte ich nichts schlechter als zu dem Zeitpunkt ging nicht von der Krankenkasse war von Kur und einen neuen Gehstock die Rede vielleicht bessere Schmerzmittel oder noch mehr Operationen, also ran.
Das Unglaubliche erreichte mich nach der zweiten Trainingseinheit EMS, ich schaffte den Weg auf das obere Parkdeck mit meiner Sporttasche in der Hand aber ohne meinen Gehstock zu benutzen. Ich konnte das gar nicht glauben. Seitdem verbesserte sich mein Zustand mit Hilfe des EMS. Einen Gehstock brauche ich schon lange nicht mehr, Schmerzmittel auch nicht. Heute fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit und mache wieder Sport, leider erkennt die Krankenkasse das bis heute nicht an.
Untersuchungen beim Orthopäden ergaben keine Erkenntnis warum ich ohne Gehhilfe laufen kann, Krankenkasse und Ärzte zucken mit den Schultern.
Mir ist es egal ich habe Lebensqualität zurück bekommen, die unbezahlbar ist.


Robert Wolff

RobertMit 17 Jahren unterlag ich bedauerlicherweise einer misslungen Knorpel-Transplantation am rechten Knie.
Zu diesem Zeitpunkt war ich einer der großen Nachwuchstalente im Boxen aus Hamburg. Mein persönliches Ziel war damals die Olympiade. Allerdings zerplatzen alle meine Träume mit diesem körperlichen Defekt. Auf meine Nachfrage nach dem sportlichen Weiterverlauf antwortet mir der damalige behandelnde Arzt: “Schwimmen, Radfahren, Krafttraining“. Gleichfalls der Hinweis, dass ich mich wohl ab 30 auf ein künstliches Kniegelenk einstellen sollte. Da ich in HH St. Pauli aufgewachsen bin hatte ich es nicht so mit Schwimmen und Radfahren und entschied mich für das Krafttraining.
Dort lebte ich dann meinen gewohnten Leistungswillen aus, was dazu führte, dass ich 1994 Deutscher Meister im Bodybuilding und Vierter auf der Weltmeisterschaft in Izmir Türkei wurde.
Im späteren Verlauf wurde ich Fitnesstrainer und eröffnete 1995 meinen ersten Fitnessclub. Das kontinuierliche Training meiner Muskulatur, scheint mir geholfen zu haben, mein Kniegelenk weiter noch gebrauchen zu können, trotz fortlaufender Verschlechterung der Gelenksituation. Wenn erst einmal Sand im Getriebe ist, ist nichts mehr wie früher.
2007 lernte ich das erste Mal das Training mit EMS kennen, dabei dachte ich,  dass es sich um eine ähnliche Stimulation handelt, wie ich sie bereits nach meiner Postoperativen Reha-Maßnahmen kennengelernt hatte.
Tatsächlich wurde ich völlig überrascht! Das erste Mal seit über 19 Jahren, hatte ich wieder das Gefühl Leistungssport betreiben zu können ohne mein Gelenk dabei zu belaste. Sicherlich trainiere ich auf Grund meiner Leistungssport Vergangenheit und meiner Erfahrung als Fitnesstrainer vielleicht etwas extremer als andere. Das mir nach ein paar Wochen Training mit den damaligen EMS Geräten kaum noch ein Polohemd zu passen schien, hat mich dann restlos überzeugt, dass es sich hierbei um echtes Training handelt und eine wirkliche Alternative zu konventionellen Krafttrainingsmethoden darstellt.
Seit 2007 bin ich begeisterter EMS-Sportler und ganz nebenbei habe ich es heute geschafft mit über 40 Jahren um eine künstliche Kniegelenkes OP herumzukommen. Seit 1.10.2014 trainiere ich von Haus aus bei Passiv-Sport gemeinsam mit einem festen Trainingspartner und Trainer. Da auch ich einen brauche, der mich antreibt!
Ich kann diese Trainingsform und Passiv-Sport aus voller Überzeugung nur empfehlen.


Katja Grambow

KatjaAls Selbständige Friseurmeisterin ist meine Zeit nur sehr knapp bemessen. Meine große Leidenschaft ist mein Pferd und der Reitsport, wodurch ich konditional und sportlich ausreichend gefordert werde. Ich würde mich als aktiver und lebensfroher Mensch bezeichnen aber die Verpflichtungen des Alltags schränken einen zunehmend ein. Der Muskelaufbau und vollwertige Ernährung kommen für meinen Geschmack oft einfach viel zu kurz. Berufsbedingt gehören Verspannungen und Schmerzen im Rücken- und Nackenbereich fast zum Tagesgeschäft dazu.
Auf anraten eines befreundeten Fitnesstrainers, nachdem ich meinen Unmut über meine Figur und den Verspannungen geäußert hatte, bin ich das erste Mal auf EMS Training aufmerksam geworden. Da es mal wieder allerhöchste Eisenbahn wahr mich gut zu fühlen habe ich mich getraut das Training mal auszuprobieren. Bereits nach der ersten Anwendung habe ich gespürt, dass es genau das ist was ich immer gesucht habe. So habe ich mich gegen meinen Prinzipien sofort für eine Mitgliedschaft entschieden. Zusammen mit der von Passiv-Sport empfohlenen Ernährungsumstellung, die ich durchaus als radikal bezeichne, hatte ich innerhalb von vier Wochen mein Wunschgewicht erreicht und es fühlt sich alles fester und fitter an. Ein wenig Rücken und Nackenschmerzen habe ich immer noch aber kein Vergleich zu vorher. Wenn ich Passiv-Sport Sterne verteilen müsste würde ich sofort fünf vergeben. Vielen Dank an das Team für mehr Zeit!


Charles Ronigkeit

CharlesIch bin in Lübeck geboren und aufgewachsen.
Von frühester Jugend an war Sport immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Viele Sportarten habe ich ausprobiert und mit den Jahren stellten sich im Fußball auch die Erfolge ein. Mit 28 Jahren musste ich verletzungsbedingt meine Fußballschuhe an den Nagel hängen.
Da ich seit Kindesbeinen dem Sport verfallen war,  suchte ich eine Alternativsportart. Es dauerte nicht lange, bis ich meine sportliche Orientierung zur Gänze der Leichtathletik (Diskuswurf und Kugelstoß) widmete. Von nun an fand das Training nicht nur draußen auf dem Sportplatz, sondern auch im Kraftraum statt. Die Trainingseinheiten erhöhten sich teilweise bis zu 7x pro Woche.
Meine größten sportlichen Erfolge der letzten Jahre waren:
- Mehrfacher Landesmeister in Hamburg und in Schleswig-Holstein,
- Mehrfacher Deutscher Seniorenmeister,
- Europameister und Vizeweltmeister der Senioren.
Aufgrund mehrerer Knieoperationen ist für mich ein adäquates Training kaum noch möglich, deshalb trainiere ich in der Aufbauphase überwiegend mit dem EMS-Gerät. Hier können einzelne Muskelgruppen gezielt angesteuert und trainiert werden. Das EMS-Training bietet eine optimale Unterstützung beim schonenden Wiederaufbau, ohne die Gelenke arg zu belasten.